Kultur & Bahn e.V.
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Presseecho 

...und das schreibt man über uns...

Saša Stanišić in der LiteraturLounge im Frankfurter Hauptbahnhof - Wie der Schriftsteller den Bahnhof füllt

„(...) Es bedarf sämtlicher Stühle auf der Empore der Schalterhalle, damit die vielen Menschen überhaupt Platz finden zwischen den Olivenbäumen in der Literatur-Lounge der Deutschen Bahn. Es ist richtig voll, obwohl Sonntagmorgen, elf Uhr. An der Bar zischt die Milchschaumdüse unentwegt. Moderator Heiner Boehncke ist ehrlich baff, dass so viele gekommen sind, aber irgendwie auch nicht baff, immerhin habe Stanišić mit seinen 28 Jahren eine „literarische Blitzkarriere“ hingelegt. Seit der gebürtige Bosnier zur vergangenen Buchmesse mit seinem Debütroman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises landete, ist er viel auf Lesereisen, viel auf Bahnhöfen. Am Sonntag erheiterte Stanišić sein großes Publikum mit literarischen Spielen, bei denen Substantive in Sprichworten oder Gesetzestexten um eine bestimmte Anzahl von Stellen im Duden verschoben werden („Erst Arbeitslosigkeit, dann Verhaftung“, „Der Würfelzucker des Menschen ist unantastbar“). Dann liest er aus seinem traurig-komischen Roman über die Flucht seiner Familie aus dem Bosnien-Krieg.

Der Hauptbahnhof und seine Betriebsamkeit verschwinden dabei völlig aus der Wahrnehmung der Zuhörer. Diese Empore über der Schalterhalle ist ein merkwürdiger, aber ein wunderbarer Ort für eine Lesung.“

Frankfurter Rundschau, 5. Februar 2007

Gert Loschütz bei der LiteraturMatinee im Kasseler Literaturbahnhof
Ein düsterer Ort

„(...) Loose, ehemaliger Kulturredakteur, ist ein Tüfftler. Er wägt jedes Wort ab, er achtet auf das Rauschen der Satzmelodie. In diesem Punkt ist Loose wohl das Alter Ego seines Schöpfers und Autor Gert Loschütz, der an diesem Sonntagmorgen zur Literaturmatinee im Kulturbahnhof aus seinem neuen Buch „Die Bedrohung“ liest. Heiner Boehncke stellt den Schriftsteller vor, spricht da schon von einem typischen Loschütz-Sound. (...) Der Autor führt mit großer erzählerischer Erfahrung an einen düsteren Ort. Der Loschütz-Sound beginnt in den Ohren zu klingen.“

Hessische Niedersächsische Allgemeine, 27. Februar 2007

Sibylle Knauss - Die Frau im Hintergrund

Mit einer Lesung aus Sibylle Knauss’ biographischem Roman Die Marquise de Sade feiert die allmonatlich stattfindende LiteraturLounge des Frankfurter Hauptbahnhofs einen gelungenen Auftakt. Was für eine Frau an der Seite des legendären Marquis des Sade stand, wie sie in der Zeit des Ancien Régime mit dem ausschweifigen Leben ihres Gatten zurecht kam und wie sie ihm trotz seiner jahrelangen Gefängnisaufenthalte stets zu Seite stand, dafür hatte sich nicht nur die Autorin bei ihren Recherchen interessiert, sondern auch die zahlreich erschienenen Zuhörer am vergangenen Sonntag im Bahnhof.
„Sibylle Knauss, die bekannte Autorin zahlreicher Romane, darunter der Bestseller ,Evas Cousine‘ … überrascht mit Einblicken in das Leben der geheimnisumwobenen Marquise.“

Frankfurter Neue Presse, 8.Januar 2007

Matthias Politycki bei der Literatur Matinee im Kulturbahnhof Kassel

"(...) In Matthias Politykis Buch "Herr der Hörner", das er im "Gleis 1" im Kulturbahnhof bei einer Literaturmatinee der "Aktion Kultur & Bahn" vorstellte, lernt man aber vor allem einen Schriftsteller kennen, der genau zu beobachten und detailgetreu zu beschreiben weiß, der scharf und oft witzig formuliert, und der nicht zuletzt seine Texte mit einer inneren Dynamik vorträgt."

HNA, 21.2. 2006

Gert Loschütz in der LiteraturLounge

„(...) Gert Loschütz’ Buch Dunkle Gesellschaft eist eigentlich ein Buch des Wassers. Nicht umsonst trägt es den Untertitel „Roman in zehn Regennächten“. (...) Doch für seine Lesung in der Lounge des Frankfurter Hauptbahnhofs hatte Loschütz, der im Gespräch mit HR-LiteraturredaKTEUR Heiner Boehncke von seiner Affinität zu Flüssen und seiner kurzen Karriere als Seefahrer erzählt hatte, das Kapitel Schlafwagenfahrer ausgesucht. (...) Als man später die Schalterhalle durchquerte und die Bahnsteige sah, betrachtete man die Züge für kurze Zeit mit anderen Augen.“

Frankfurter Rundschau, 11.1.2006

Ankündigung Mirjam Pressler im Kulturbahnhof Kassel

„Mirjam Pressler, die prominente Jugendbuch-Autorin, ist am Sonntag, 11 Uhr, im Gleis 1 Gast der Literatur-Matinee im Kulturbahnhof. Diesmal liest sie jedoch aus ihrem Roman für Erwachsene „Rosengift“, der im vergangenen Jahr erschienen ist“.

HNA, 10.12. 2005

„Mehr Öffentlichkeit für Junge Nachwuchsautoren“

„Für Johannes Neupert aus dem sächsischen Werdau, Bianka Bunde aus Gelnhausen und Alina Sölter aus Wehretal wa res ein spannender Tag: Dass sich eine komplette Veranstaltung des Kasseler Krimifestivlas (4./5. November) nur um sie drehen würde, hätten sich die drei wohl nicht träumen lassen. Die Jugendlichen waren unter mehr als 60 Teilnehmern als Sieger aus dem Kinderkrimi-Schreibwettbewerb hervorgegangen, der im Mai diesen Jahres von der Sparda-Bank Hessen initiiert worden war.“

Sparda Aktuell 12/2005

Jan Seghers mit Schauspieler László L. Kish und „Die Braut im Schnee“ beim Kasseler Krimifestival

„Gedämpftes Rotlicht und Kerzenschein von üppigen Kandelabern: Veritable Harry-Potter-Stimmung zur Eröffnung des Krimifestivals im Gleis 1, veranstaltet von der Aktion „Kultur & Bahn“ in Kooperation mit der Sparda-Bank Kassel. (...) Dass Altenburg alias Seghers dessen künstlerische Potenz womöglich unterschätzt – so auch einige Zuschauer in der sachlichen Diskussion – das lies die Lesung von Auszügen des neuen Krimis „Die Braut im Schnee“ zumindest naheliegend erscheinen.

HNA, 7.11. 2005

Wolf Wondratschek im Frankfurter Hauptbahnhof

„(...) Der Schriftsteller war gekommen, um seinen neuen Erzählband Saint Tropez (Hanser) vorzustellen. Schließlich las er daraus, irritiert von Bahnhofsgeräuschen. Die Akustik reizte den Autor wie eine Allergie. Er sagte: „Ich schreibe in vollkommener Abgeschiedenheit.“ Man muss die Standortbestimmung weit auslegen. In ihr spricht sich Wondratscheks Verwunderung darüber aus, die endgültige Anerkennung seiner Arbeit mit annähernd sechzig Jahren noch entbehren zu müssen“.

Frankfurter Rundschau, 4.10. 2005

Marcia Bodrožic' in der Lounge des Frankfurter Hauptbahnhofs

„(...) In ihrem ersten, stark autobiographisch gefärbten Roman, aus dem sie nun in der Literatur-Matinee-Reihe in der Lounge des Frankfurter Hauptbahnhofs las, hat Marcia Bodrožic' die Kindheit eines Mädchens in einem namenlosen dalmatinischen Dorf beschrieben. Die 1973 in Dalmatien geborene Autorin, die bei ihrem Großvater aufwuchs, während ihre Eltern schon in Deutschland lebten und arbeiteten, kam selbst erst im Alter von zehn Jahren nach Frankfurt“.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8.8. 2005

„LiteraturMatinee für Christine Brückner (Ankündigung)“

„Nach 2005er-Veranstaltungen mit Wilhelm Genazino und Felix Huby gilt die nächste Ausgabe der Reihe LiteraturMatinee am Sonntag, 11. September, 11 Uhr, am Gleis 1 im Kulturbahnhof Kassels literarischer Grande Dame Christine Brückner. Die Schauspielerin Cécile Kott liest dann aus „Wenn du geredet hättest, Desdemona“. (...) Friedrich Block von der Stiftung Brückner-Kühner gibt zur Matinee eine Einführung in Christine Brückners literarische Welt“.

HNA, 24.8. 2005

Horacio Castellanos Moya, das Projekt „Stadt der Zuflucht“ (Frankfurt) und seine Romane

„(...) Für den zuletzt in Mexiko ansässigen Autor wurde Frankfurt zu einer „Stadt der Zuflucht“. Moya genießt Asyl nach einer Verabredung, die das Internationale Schriftstellerparlament 1994 in Straßburg traf. Er trat nun in der ICE-Lounge des Hauptbahnhofs auf, im Rahmen der Aktion „Kultur & Bahn“. Die Veranstaltungsreihe erschließt der Literatur den öffentlichen Raum als monatlich wiederkehrender Matinee-Termin auf eine angenehm beiläufige Weise.“

Frankfurter Rundschau, 5.7. 2005

Petros Markaris und sein Krimi „Live“

„Ob es daran lag, dass in der Nacht zuvor das griechische Osterfest gefeiert wurde und das Moderator Heiner Bohncke in den Genuss gekommen war, ein wenig mitzufeiern? Oder am schönen Wetter? Oder an den trotz diverser Veranstaltungen an diesem Tag doch zahlreich erschienenen Zuhörer in der DB-Lounge des Frankfurter Hauptbahnhofs? Boehncke jedenfalls ließ es sich nicht nehmen, den griechischen Schriftsteller Petros Markaris in den höchsten Tönen zu preisen: Ein „Doppelstar“ sei dieser in seiner Heimat; einer, der Goethe und Brecht uns Griechische übersetze und parallel dazu Erfolgsbücher und Fersehserien schreibe. Ja, den „Balzac Athens“ habe man hier vor sich, so Boehncke“.

Frankfurter Rundschau, 4.5. 2005

Doris Gercke und „Schlaf, Kindchen, schlaf“ im Frankfurter Hauptbahnhof

„(...) Das von Doris Gercke belletristisch generierte Original ist kantiger als sein von Hannelore Hoger gleichwohl erfolgreich verkörpertes TV-Double. Diese Differenz interessierte auch Heiner Boehncke im Gespräch mit der Autorin anlässlich einer Lesung der Aktion Kultur & Bahn in der ICE-Lounge des Frankfurter Hauptbahnhofs. Der wie ein komfortables Nest unter dem Bahnhofsdach scheinbar schwebender und von lauter akustischen Interferenzen zugleich wie ein Glockenturm wirkende Veranstaltungsort hat sich längst bewährt, ebenso wie Boehnckes unorthodoxer Einführungsstil. Der Moderator verrät seine private Neugier nicht an die öffentliche Person. So gibt er seinen Gästen Gelegenheit, sich auf einleuchtende Weise einzulassen“.

Frankfurter Rundschau, 4.4. 2005

Literatur-Matinee: Genazino liest in Kassel

„Lesungen mit Bestsellerautoren wie Elke Heidenreich und Rafik Schami und namhaften Schauspielern wie Hannelore Hoger und Udo Wachtveitl finden seit drei Jahren regelmäßig im Frankfurter Hauptbahnhof statt. Nun soll das Projekt „LiteraturMatinee im Bahnhof“ auch in Kassel etabliert werden: Unterstützt von der Sparda-Bank Hessen lädt der Verein „Aktion Kultur & Bahn“ für kommenden Sonntag, 13. März, ins Bistro „Gleis 1“ im Kasseler Kulturbahnhof ein. Ab 11 Uhr liest dort der Büchner Preisträger Wilhelm Genazino aus seinem aktuellen Roman „Liebesblödigkeit“.

HNA, 9. März 2005

Nachwuchsliteraten in der Lounge des Frankfurter Hauptbahnhofs

„Wer hätte geahnt, dass Kinder ernstzunehmende Literatur schreiben können?“, fragt Armin Nagel, Vorsitzender der Aktion „Kultur & Bahn“ und seit 1. Januar Eisenbahner im Ruhestand. (...) Die Kinder sind zwischen acht und 13 Jahre alt. Sie besuchen das Zentrum für Mathematik und Literatur in Gelnhausen, wo sie regelmäßig an einer Schreibwerkstatt unter Leitung von Heiner Boehncke teilnehmen.

Bahnzeit, März 2005

Gert Heidenreich mit „Thomas Gottschalk. Die Biografie“ in Frankfurt

„Mit Gert Heidenreich feiere die Literatur Matinee in der Lounge das Hauptbahnhofs eine Premiere, erklärte Moderator Professor Heiner Boehncke bei der Vorstellung. Erstmals stelle ein Schriftsteller ein Buch vor, der zwei Berufe – den des Autors und den des Sprechers – gleichberechtigt nebeneinander ausübe (...). Interessant und amüsant geschrieben schildert Heidenreich eine der ungewöhnlichsten deutschen Lebenslinien, die – mit Schlagfertigkeit und Optimismus gepaart – zu Geld und Reichtum führte.

Wetterauer Zeitung, 9.2. 2005

„Vor der Wüste“ - Andreas Kollender

„Während die Reiselustigen oder Reisenden an den Fahrkartenschaltern standen und andere zu ihren abfahrenden Zügen eilten, entfaltete Kollender seine in Marokko spielende Geschichte, die sich um Fernweh, Reisen und fremde Kulturen dreht (...). Nach den Passagen, die Kollender in der DB-Lounge vorlas, erscheint es nicht nur für Reiselustige lohnend, sich seine drei Romane zu Gemüte zu führen“.

Wetteraurer Zeitung, 12. 1. 2005

Jan Koneffke mit seinem Roman „Eine Liebe am Tiber“

„Jan Koneffke, Erzähler, Romancier und 2005 elfter Preisträger des mit 12.500 Euro dotierten Offenbacher Literaturpreises „Schriftsteller im Bücherturm“, war Gast in der Literatur-Matinee in der Lounge des Hauptbahnhofs. Moderator Professor Heiner Boehncke freute sich, unter den Teilnehmern eine Offenbacher Delegation begrüßen zu können, die gekommen war, um ihren künftigen Preisträger, der Nachfolger von Elke Heidenreich wird, zu treffen. Boehncke stellte den Literaturfreunden Koneffke aus einen „Hessen mit Umwegen“ vor“.

Wetterauer Zeitung, 10.12. 2004

Zu Peter Weber, im August 2004 in der Lounge des Frankfurter Hauptbahnhofs

„Peter Weber, frisch gekürter 31. Stadtschreiber von Bergen war am Sonntagvormittag Gast der Literatur-Matinee in der Lounge des Hauptbahnhofs (...). In seiner kurzweiligen Lesung in der Lounge des Hauptbahnhofs stellte er sein musikalisches Talent zusammen mit seinem Freund Denis Aebli, mit dem er 20 Jahre Musik macht, den hessischen Literaturfreunden vor. Mit Hilfe von ungarischen, vietnamesichen, jakubinischen und chinesischen Instrumenten, genannt Maultrommeln, Stimme, Percussion und diverser Elektronik nahm das Duo sein Publikum live auf eine Entdeckungsreise durch die Bahnhöfe der Welt mit (...)“.

Wetterauer Zeitung, 3.8. 2004

Saša Stanišic´ 

Wie der Schriftsteller den Bahnhof füllt
Nachwuchsliterat Sasa Stanisic liest in der Schalterhalle des Hauptbahnhofs - und alle kommen und lauschen.
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